Katzen erziehen - Wie Sie Ihre Katze richtig erziehen
 

Katze richtig erziehen



Katzen erziehen – Wie erziehe ich meine Katze richtig?

Katzen zählen zu den beliebtesten Haustieren der Deutschen. Aktuell leben in deutschen Haushalten etwa zwölf Millionen Katzen.
Wenn man sich eine neue Katze anschafft, dann muss man dabei auf einige Dinge achten. Vor allem bei der Erziehung eines neuen Haustieres sollte man konsequent sein, ohne das Tier dabei zu bestrafen. Hier erhalten Sie einige Tipps, die Ihnen dabei helfen können, Ihre Katze richtig zu erziehen.

zwei katzen

Bevor Sie sich eine Katze zulegen

Zunächst sollten Sie sich überlegen, ob Sie eine Katze aus dem Tierheim adoptieren wollen oder eine junge Katze vom Züchter. Erwachsene Katzen lassen sich oft schwerer erziehen als ein Katzenbaby.
Zudem spielt die Katzenrasse eine wichtige Rolle. Ähnlich wie bei Hunden haben auch die verschiedenen Katzenrassen einen individuellen Charakter. Deshalb sollten Sie sich vor der Anschaffung einer Katze genau über die Eigenschaften und Bedürfnisse informieren. Nicht jede Katze kann in der Wohnung gehalten werden. Daher ist es wichtig, abzuwägen, ob man einer Katze im Bedarfsfall den entsprechenden Freigang gewähren kann.

Wenn Sie ein Katzenbaby aufnehmen

Was Sie beachten sollten

Katzenbabys erziehen ist ein umfangreicheres Unterfangen als eine ausgewachsene Katze zu erziehen.
Wichtig ist, dass eine junge Katze mindestens zwölf Wochen bei ihrer Mutter bleibt, da diese ihr viele wichtige Dinge lernen kann. Dazu gehört die korrekte Benutzung des Katzenklos, was man einer Katze als Mensch nur sehr schwer beibringen kann. Zudem kann ein zu frühes Trennen von der Katzenmutter dazu führen, dass die kleine Katze viele Umwelt- und Alltagsgeräusche nicht kennt und deshalb sehr ängstlich wird. Das kann Ihnen als Katzenhalter die Katzenerziehung enorm erschweren.

Eine Vertrauensbasis schaffen

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Bevor Sie mit der Katzenerziehung beginnen können, muss sich die kleine Katze in ihrem neuen Zuhause wohlfühlen. Dazu gehört eine katzentauglich eingerichtete Wohnung. Alle Bedürfnisse einer Katze müssen ausreichend befriedigt werden können, damit sich der kleine Tiger geborgen fühlt.
Die Anschaffung eines Kratzbaumes ist besonders wichtig, da jede Katze ihre Krallen wetzen muss. Ist kein Kratzbaum vorhanden, so wird sich Ihr neuer Mitbewohner ein anderes Möbelstück aussuchen, um daran kratzen zu können. Dieses scheinbare Fehlverhalten der Katze ist keine Frage der Katzenerziehung, sondern ein Fehler vonseiten des Menschen, welcher sich einfach vermeiden lässt.
Außerdem lieben es kleine Kätzchen, sich verstecken zu können und zu spielen. Sie sollten deshalb darauf achten, dass ausreichend viele Spielmöglichkeiten und Höhlen vorhanden sind.
Das Wichtigste ist jedoch, dass Sie sich ausreichend oft Zeit nehmen, um mit Ihrem Tiger zu spielen. So kann er am besten Vertrauen zu Ihnen fassen und er ist beschäftigt.

Konsequenz, aber ohne Strafen

Eine Katze richtig zu erziehen ist manchmal schwierig. Allerdings sollte man im Hinterkopf behalten, dass ein Katzenbaby keinesfalls böswillig Schaden anrichtet. Daher sind Strafen unangemessen.
Des Weiteren verstehen die meisten Katzen nicht, dass es einen Zusammenhang zwischen ihrem Verhalten und der Strafe gibt. Somit bleibt der vom Menschen erhoffte Effekt, dass sich das Verhalten der Katze langfristig ändert, nicht erreicht.
Katzenbabys zu erziehen erfordert Zeit und sehr viel Geduld. Es kann durchaus passieren, dass ein so kleines Tier nicht immer korrekt einschätzen kann, wann es zum Katzenklo gehen sollte und deshalb ein Malheur passiert. Es hilft in diesem Falle nicht, das Kätzchen in das Katzenklo zu setzen oder gar zu drücken, damit es dessen Benutzung erlernt. Mit derartigen Methoden wird es sich eher vor der Toilette fürchten und sie in Zukunft meiden.
Stattdessen können Sie Ihren Stubentiger ermahnen, beispielsweise mit einem deutlichen „Nein!“, und ihn bei der korrekten Nutzung des Katzenklos loben oder ein Leckerli geben. Letzteres natürlich nur in Maßen.
Wenn Sie Ihr Kätzchen dabei erwischen, wie es an Möbeln kratzt, dann ermahnen Sie es ebenfalls und zeigen ihm zusätzlich eine geeignete Alternative, beispielsweise den Kratzbaum.

Auch kleine Katzen werden Raubtiere

Dass Katzen, trotz ihrer Niedlichkeit im jungen Alter, Raubtiere sind, sollte man keinesfalls außer Acht lassen. Daher sollten Sie der kleinen Miez nicht erlauben, beim Spiel in Ihre Hände oder Füße zu beißen.
Zwar merkt man bei einer jungen Katze kaum Schmerzen, allerdings können ausgewachsene Katzen durchaus schmerzhaft zubeißen und Sie dabei möglicherweise auch verletzen.
Das Gleiche gilt natürlich für die Krallen einer Katze. Was bei einem Katzenbaby noch niedlich ist, kann im Erwachsenenalter sehr schmerzhaft für Sie ausgehen.
Auch hier gilt: Das Tier liebevoll ermahnen und ihm eine angemessene Alternative, etwa ein Katzenspielzeug, bieten.
Bei Katzenspielzeugen sollten Sie übrigens immer darauf achten, dass Sie das Spielzeug von der Katze wegbewegen. Nur so können Sie den Jagdinstinkt des Tieres wecken und es wird sich für das Spielzeug interessieren.

kitten

Wenn Sie eine ausgewachsene Katze aufnehmen

Das perfekte Zuhause

Nicht nur Katzenkinder sind sehr verspielt. Wenn Sie sich eine erwachsene Katze anschaffen, dann brauchen Sie ebenso einen Kratzbaum, sowie Spiel- und Versteckmöglichkeiten. Ein sehr praktischer Kratzbaum, der die Elemente „Kratzen“, „Spielen“ und „Verstecken“ vereint ist der Songmics XXL Kleterbaum*.
Zudem sollte Ihre Katze die Möglichkeit bekommen, von möglichst weit oben aus beobachten zu können. Katzen sitzen gern hoch oben und schauen auf ihr Reich herab. Dies ermöglicht beispielsweise ein deckenhoher Kratzbaum.
Eine Katze braucht genügend Abwechslung, damit bei ihr keine Langeweile aufkommt. Katzen erziehen kann mitunter ganz einfach sein, wenn man weiß, worauf es ankommt. Sorgen Sie am besten immer für ausreichende Beschäftigung für Ihren Stubentiger und er wird es Ihnen danken.
Viele vermeintliche Verhaltensfehler einer Katze liegen am Halter. Planen Sie deshalb täglich etwa drei Spieleinheiten von etwa zehn bis fünfzehn Minuten ein. So stärken Sie die emotionale Verbindung zwischen Ihnen und ihrem Haustier. Zusätzlich ist es leichter, Katzen zu erziehen, wenn sie dem Halter vertrauen und ihn mit positiven Reizen, wie dem Spiel oder auch Futter, verbinden.

Liebevolle, aber bestimmte Katzenerziehung

Auch bei großen Miezen lohnt sich eine Bestrafung nicht. Daher sollten Sie auf scheinbar bewährte Methoden, wie das Bespritzen der Katze mit Wasser, verzichten. Die Katze wird womöglich ihr Vertrauen zu Ihnen verlieren, aber Katzen erziehen kann man so nicht.
Ein häufiges Problem ist, dass Katzen mit auf den Esstisch wollen, wenn es dort etwas Spannendes gibt. Dieses Verhalten Können Sie Ihrem Tiger mit etwas Geduld einfach abtrainieren. Setzen Sie die Katze vom Tisch aus auf einen Stuhl oder den Boden. Wenn sie dort bleibt, dann geben Sie ihr eine Belohnung.
Übrigens können Sie mithilfe eines Klickers nicht nur Ihre Katze richtig erziehen, sondern ihr auch kleine Kunststücke beibringen.

Auf Körpersprache achten

Nicht jedes Fehlverhalten von Katzen hat etwas damit zu tun, wie Sie Katzen erziehen. So kann Unsauberkeit auch durch eine Blasen- oder Nierenkrankheit verursacht werden. Vor allem bei älteren Katzen aus dem Tierheim sind altersbedingte Nierenschäden keine Seltenheit. Manchmal kann nur ein Gang zum Tierarzt Rat und Abhilfe verschaffen.
Katzen sind sehr reinliche Tiere. Egal wie gut Sie Katzen erziehen, wenn die Katzentoilette nicht regelmäßig gereinigt wird, dann wird eine Katze sich ekeln, diese zu benutzen. Dies kann auch ein Grund für Unsauberkeit sein.

Katzen erziehen mit passiven Methoden

Eine Zweitkatze ins Haus holen

Katzen sind von Natur aus keine Einzelgänger. Einige Katzen können sich zwar sehr gut an die Einzelhaltung gewöhnen, aber andere brauchen regelrecht einen Spielgefährten.
Sofern Sie feststellen sollten, dass sich ihre Katze nicht richtig erziehen lässt, weil sie einfach zu wild und zu verspielt ist, dann kann eine zweite Miez helfen. Katzen erziehen sich in der Gruppe oder Paarweise quasi gegenseitig.

Wenn mehrere Katzen in einem Haushalt leben, dann werden die Katzen miteinander spielen und sich so ausreichend auspowern. Wenn eine Katze dabei zu weit geht, dann wird ihr deutlich gemacht werden, dass sie mit ihrem Verhalten eine Grenze überschritten hat.
Katzen tragen gern untereinander kleine Kämpfe aus, die aber von spielerischer Natur sind. Sollten Sie jedoch bemerken, dass eine Katze eine andere ausschließt, bedrängt oder sogar mobbt, dann müssen Sie eingreifen.
Einige Katzen haben Angst, ihre Katzentoilette zu benutzen, weil sie von einer anderen Katze belästigt werden. Auch Katzen wollen auf der Toilette ihre Ruhe und Privatsphäre haben. Deshalb ist es wichtig, dass mindestens ein Katzenklo mehr im Haushalt ist, als Katzen da sind. Wenn Sie also zwei Katzen halten, sollten diesen mindestens drei Toiletten zur Verfügung stehen.
Die Katzenklos sollten dabei aber in einem ausreichenden Abstand zueinander aufgestellt werden, um wirklich den Bedürfnissen jeder Katze gerecht werden zu können.

Katzen erziehen dank „Zaubermittelchen“

Einige Katzen haben ein sehr unruhiges Naturell. Sollte Ihnen der Platz für eine Zweitkatze fehlen, können sie Ihren Tiger auch mit pflanzlichen Mitteln beruhigen.
Katzen zu erziehen, wenn diese immerzu unruhig sind, ist keine angenehme Aufgabe. Es kann helfen, wenn Sie in Ihrer Wohnung Beutelchen mit Katzenminze oder Baldrian verteilen. Diese beiden Wundermittel wirken bei vielen Katzen beruhigend und können helfen, den Haussegen wiederherzustellen.
Dennoch sollten Sie hier ein Auge auf Ihren vierbeinigen Bewohner werfen. Nicht alle Katzen reagieren gleich auf die pflanzlichen Rohstoffe. Bei einigen Katzen bewirkt Baldrian auch das Gegenteil, sprich sie werden noch unruhiger und aktiver.
Außerdem sollten Katzen die getrockneten Kräuter nicht fressen. Achten Sie daher immer darauf, dass die Pflanzen im Beutel gut eingenäht sind oder nicht in Reichweite Ihres Tigers.

Eine Kastration kann helfen Katzen zu erziehen

Vor allem bei Katern, die ausschließlich in der Wohnung gehalten werden, kann man ein sehr unangenehmes Verhalten beobachten. Wenn die Tiere rollig werden, dann beginnen sie nicht nur laut zu schreien und zu zetern, sondern sie markieren auch ihr Revier.
Katzen erziehen hilft gegen dieses Verhalten auch nicht. Wenn die Hormone verrückt spielen, dann haben sich die Kleinen manchmal einfach nicht im Griff.
Sollte Ihr Kater in Ihrer Wohnung häufig seine Duftmarke setzen, dann können Sie mit Ihrem Tierarzt über eine Kastration nachdenken. Der Tierarzt wird vernünftig einschätzen können, wann eine Kastration des Tieres angebracht ist.
Auch bei weiblichen Katzen muss man manchmal eine Sterilisation vornehmen lassen. Besonders bei reinen Hauskatzen ist das laute Geschrei, wenn sie rollig sind, sehr unangenehm.
Nach der Kastration oder Sterilisation wird sich das Wesen einer Katze womöglich leicht ändern. Viele Katzen werden ruhiger, was aber auch bedeutet, dass man kastrierte Katzen besser erziehen kann.

Katzen erziehen mit viel Abwechslung

Gerade Katzen, die in der Wohnung leben, brauchen auch ihre Portion frische Luft. Wenn Sie einen Balkon besitzen, dann können Sie den durchaus attraktiv für Ihre Katze gestalten. Sie können beispielsweise ein kleines Beet anlegen, in welchem der Tiger auch buddeln oder scharren darf.
Wenn Sie Ihre Tiger nur ausreichend beschäftigen, dann müssen Sie Katzen weniger erziehen. Katzen, die gar nicht raus können, kratzen nämlich oftmals an Türen oder Fenstern.
Sie können Ihrem kleinen Freund auch einen Schlaf- oder Kuschelplatz an einem Fenster einrichten. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass die Fenster ausreichend gesichert sind, zum Beispiel mit einem Netz. Dies gilt natürlich auch für den Balkon.

Katzenkrankheiten erkennen und behandeln

Symptome und Behandlung

Damit Sie das beste für Ihre Katzenerziehung tun können, ist es wichtig, dass man die Symptome einer Katzenkrankheit genug früh erkennt. Je schneller man die Krankheit erkannt hat, desto schneller kann man diese behandeln und somit etwas für das Wohlbefinden der Katze unternehmen. Das bedeutet nicht, dass man die Krankheit einer Katze selbst erkennen oder behandeln muss. Ganz im Gegenteil. Für das richtige Katzen erziehen gehört es einfach dazu, dass man ein gewisses Gefühl bekommt, ob es der Katze gut oder schlecht geht. Und wie man dementsprechend reagieren muss, falls es der Katze schlecht geht. Nichtsdestotrotz, haben wir für Sie eine Unterseite mit typischen Katzenkrankheiten Symptome erstellt. Somit wären Sie nochmals ein kleiner Schritt voraus in Sachen, Katze richtig erziehen bei Krankheiten.

Fazit

Katzen erziehen klingt zunächst nach einer großen Aufgabe. Vor allem, da Katzen als stur und eigensinnig gelten.
Mit den richtigen Tipps und Kniffen, ist das Katzen erziehen aber ganz leicht. Dabei müssen Sie lediglich konsequent sein können, ohne Ihr Tier zu bestrafen.
Weitere interessante Tipps zum Thema „Katzen erziehen“ finden Sie in diesem Online-Ebook* oder im Ratgeber „Katzen-Basics“* von GU, der ausführliche Informationen zum Katzen erziehen gibt.